Post SV Görlitz
Post SV Görlitz

Mit unseren Kleinen ab in die Zukunft

ab 25.05.2020 dürfen wir wieder mit dem Training beginnen. Alles wichtige zum Thema Hygiene hängt in der Halle aus. Durchlesen, unterzeichnen und umsetzen! Es kann losgehen

18.05.2020: BERGLAUF ODER SEEWANDERUNG – DABEI ODER NICHT – WIR HALTEN AKTION AUFRECHT

Noch einmal verschlug es uns in den Süden der Stadt. Doch anders als geplant, kam es nicht zu einem Berglauf. Kurz entschlossen wurde eine längere Seewanderung in Angriff genommen.
Auch am vergangenen Dienstag wieder, fanden sich diesmal fünf aktive Sportfreunde der Abteilung Tischtennis zu einem Ausgleichstraining zusammen. Die Route führte vom Parkplatz, Blaue Lagune den Seerundweg entlang und weiter zur ´Insel der Sinne´. Parallel zur B99 liefen wir schnellen Schrittes in Richtung des Schaufelradbaggers in Tauchritz, bogen rechts ab und streiften das Hotel und Restaurant ´Gut am See´, bevor es wieder am Wasser und nach zwei Stunden zurück zum Ausgangspunkt ging.
Die Vorfreude auf eine baldige Wiederöffnung unserer Sporthalle stand allen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. So wurden bereits auch schon erste Hygienekonzepte andiskutiert, die Durchführung des künftigen Trainingsbetriebes abgestimmt. Möglicherweise nimmt der Freitagabend diesmal auch genau dafür unsere Zeit in Anspruch, anstatt einer Outdoor-Aktivität nachzugehen. Wir möchten zurück an unsere Tische, mit Schläger und Plastikball. Wir werden vorbereitet sein, unsere Mitglieder und nicht zuletzt die Risikogruppen schützen.
WIR INFORMIEREN SO SCHNELL ALS MÖGLICH. WER, WANN UND WIE

11.05.2020: Mal ein anderes Training

FAHRRADTOUR – BERZDORFER SEE – BIS ZU 50 KM WEGSTRECKE

 

Wie angekündigt, wechselten wir am vergangenen Freitagabend, für die zweite Trainingseinheit im Freien und vor der baldigen Wiedereröffnung unserer Sporthalle, auf das Fahrrad. Nach zwei kurzfristigen Absagen waren zwei unserer Jugendlichen und noch drei Erwachsene mit von der Partie. Das Wetter war einfach nur fantastisch, frühsommerlich warm und sonni. Treffpunkt in der Stadt war 18:30 Uhr am Tivoli, sodass uns der erste Teil der Strecke an der Neiße entlang in Richtung Weinhübel führte. Dort sammelten wir 18:45 Uhr auch noch den, aus dem Schöpstal kommenden, Sportfreund ein.

 

An der Ostseite entlang und mit der Sonne im Gesicht fuhren wir in Richtung Tauchritz. Zwei Trink- und Erholungspausen waren auch dabei, altersgerecht versteht sich! Ja, der Blick über den still ruhenden See samt reflektierenden Sonnenstrahlen gefiel uns. So ließ sich das Wochenende einleiten. Nachdem wir dann noch die Sattelhöhe eines Jugendlichen auf dessen Körpergröße anpassten, ging es weiter vorbei an der ´Rutschung P´ und zurück zum Nordstrand. Das Tempo war mit 22 km/h in Ordnung, wobei gerade jüngeren Radler so ihre Problemchen hatten, den ´alten Hasen´ zu folgen. Hier gilt es künftig, konditionell zuzulegen .Die Gruppe blieb aber zusammen, ganz getreu unserem Credo ´…, ALLE für EINEN!´

 

Kurz vor 20:30 Uhr war der See umrundet. Drei der sportlich Aktiven machte sich zurück auf dem Heimweg und die anderen zwei Unerschrockenen erklommen noch den Anstieg in Richtung Kunnerwitz. Die Landeskrone im Blick und mit dem Wissen um den Geburtstag des Mannschaftskapitäns von Team 1 galt es von nun an noch, nachträgliche Glückwünsche auszurichten, kurzerhand auf das neue Lebensjahr anzustoßen und an einem gemütlichen Feuer den Abend ausklingen zu lassen. OKAY! Ganz vorbei war der Abend erst gegen 23 Uhr, als auch die beiden letzten Sport- und Radfreunde gesund ihr Zuhause erreichten.

 

WIEDERHOLUNG VORPROGRAMMIERT – DIENSTAG GEHT´S WEITER

SAISONVORBEREITUNG – SPORTLICHER AUSGLEICH IM FREIEN
 
Angesichts wieder gültiger Lockerungen sind weitere Zusammenkünfte und nicht zuletzt auch Sport im Freien und auf Sportplätzen gestattet. Wir hatten es uns ab Wochenbeginn wieder zur Pflicht gemacht, zweimal wöchentlich Sport zu treiben. Zugegebenermaßen war der eine oder andere in den vergangenen Wochen eher bequem, einzelne Radtouren mal ausgenommen. Daher fand man sich zum Auftakt am Dienstagabend am Fuße der Landeskrone ein, um den Fitnesszustand zu ermitteln und die künftigen Einheiten darauf abzustimmen. Ähm ja, so professionell ziehen wir es dann doch nicht auf.
Dennoch war das fünfmalige Besteigen der Treppenanlage unseres 420m hohen Hausberges, übrigens zuletzt im Jahre 2001 rekonstruiert, mit den 178 Stufen und einem Höhenunterschied von insgesamt ca. 40 m eine mittelschwere Herausforderung. Nach dem letztmaligen Erreichen des oberen Rundwegs ging es abschließend noch einmal hinauf. Ziel war die am Südgipfel befindliche Bismarcksäule, welche man 1901 einweihte. Der Ausblick über den Süden von Görlitz, den Berzdorfer See bis rüber zum Isergebirge entschädigte für die pfeifende Lunge und sorgte für ein wohliges Gefühl.
 
In Vorbereitung auf den morgigen Freitagabend verfolgen wir den unterbreiteten Vorschlag und fahren eine Runde Fahrrad. Das Ziel unserer ersten Etappe soll Hagenwerder/Tauchritz, also der Berzdorfer See sein. Die genaue Route stimmen wir spontan ab. Mit Vorfreude dürfen wir diesmal auch unsere ´jungen Wilden´ begrüßen. Das Hygienekonzept hat überzeugt, wir halten reichlich Abstand. Wer hat Interesse? Wie viele sportlich Aktive sind wir am Freitag? Anhand der Teilnehmeranzahl informieren wir noch über einen fixen Treff- und Zeitpunkt.
 
SPORT FREI UND GUTE FAHRT

07.05.2020: SCHLUSS AUS UND VORBEI, DAS SPORTJAHR 19/20 IST GESCHICHTE

Eine turbulente Saison liegt hinter uns, so viel steht fest - aber auch eine sportlich durchaus zufriedenstellende. Mit sechs Mannschaften im Erwachsenensport und einer Jugendmannschaft starteten wir hoffnungsvoll, schließlich schlossen wir die Vorsaison mit gleich drei Aufsteigern ab. Und so viel vorweg, der Klassenerhalt zweier Teams bei nur einem direkten Abstieg bestätigte uns, eine taktisch kluge Aufstellung gewählt zu haben und nicht zuletzt auch sportlich erfolgreich gewesen zu sein.

 

Jugendlich forsch und zunehmend erfolgreicher gestalteten unsere Nachwuchsspieler ihre erste Punktspielsaison. Super war, dass sie nach einem Unentschieden am ersten Spieltag auch einen Pflichtspielsieg in der Rückrunde einfuhren. Jetzt ist allen klar, Spielern und Betreuern, wo wir unsere Leistungen einzuordnen haben …

 

Unser Team 1 hatte in der Sachsenliga den erwartend schweren Stand und schloss die Spielzeit mit jeweils einem Sieg und einem Unentschieden auf dem vorletzten Tabellenplatz ab. Mit dem Blick auf die Paarkreuztabelle wird deutlich, dass wir sowohl im mittleren als auch im unteren Paarkreuz nicht die spielerischen Mittel aufweisen konnten, um dem Leistungsvermögen anderer Sachsenligisten gerecht zu werden. Unsere beiden Topspieler an Position 1 und 2 überzeugten indes, bescherten uns sportliche Highlights und eine Abenteuer-Saison, wie wir sie im Vorfeld bereits erwartet hatten.

 

Die zweite Mannschaft bestätigte die gesetzten Ziele. Als durchgehend Tabellensechster hatte man seit Mitte Oktober nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Auch leichte oder gar schwerere verletzungsbedingte Ausfälle konnten kompensiert werden. Die wohl größte Stärke über den gesamten Saisonverlauf war die mannschaftliche Ausgeglichen- und Geschlossenheit, nicht zuletzt auch durch den aktuellen Mannschaftsleiter vorangetrieben. Auf diesem Fundament gilt es aufzubauen, gerade auch weil die personellen Herausforderungen nicht geringer werden. Ganz klar ist jedoch die Maßgabe, alles Mögliche für einen weiteren Klassenerhalt in der kommenden Saison zu gewährleisten.

 

Unsere dritte Mannschaft hielt ebenso die Spielklasse und wird nach erfolgter Beratung auch kommende Saison wieder in der 2. Bezirksliga an den Start gehen. Der Siegeswille und Kampfgeist in den entscheidenden Spielen gegen direkte Konkurrenten ließen keinerlei Ängste im Abstiegskampf aufkommen. Die seit Jahren menschlich und sportlich eingespielte Mannschaft lieferte ab, wenn es notwendig war. Und wie so oft, zeigte sich in der ´Crunchtime´ die Erfahrung eines jeden Einzelnen. Die 13 eingesetzten Spieler sprechen für die notwendige Breite und Unterstützung aus den Kreisliga-Teams.

 

Unsere Mannschaften Team 4, 5 und Team 6 überzeugten alle samt in ihren jeweiligen Kreisligen bzw. in der Kreisklasse, fuhren einen dritten und zwei vierte Plätze ein. Team 4 hatte ganz sicher alle Optionen, den Staffel- und Pokalsieg einzufahren und plant selbiges für die neuen Spielzeit nachhaltiger anzugehen. Die fünfte Mannschaft war ganz sicher die größte Überraschung der abgelaufenen Saison. Vor einem Jahr noch knapp dem Abstieg entkommen, kratzte man nun sogar für einige Monate am Herbstmeistertitel und hatte zum Schluss nur einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter. Eine super konstante Leistung zeigte abschließend auch unsere Kreisklasse-Mannschaft, die das Mittelfeld anführte und somit die beste Endplatzierung seit einigen Jahren belegte.

 

ALLEN AKTIVEN, NICHT-AKTIVEN, SPIELERINNEN UND SPIELERN SOWIE BEFREUNDETEN VEREINEN WÜNSCHEN WIR EINE BALDIGE RÜCKKEHR AN DEN TISCH

02.04.2020: Saison 2019/20 ist abgebrochen, Abschlusstabelle ist die von Mitte März!

DTTB und alle Landesverbände mit bundeseinheitliche Lösung für den Mannschaftsspielbetrieb / Ab sofort Planungssicherheit für die Vereine
 
Auch wenn es das Datum nahelegt: Es handelt sich bei dieser Meldung nicht um einen Aprilscherz! Die Spielzeit 2019/2020 ist für den Mannschafts- spielbetrieb in ganz Deutschland von der untersten Kreisklasse bis zur Bundesliga inkl. Pokal- und Relegationsspielen mit sofortiger Wirkung beendet. Das haben der DTTB und seine 18 Landesverbände in einer Telefonkonferenz am Dienstagabend beschlossen. In dieser abgebrochenen Saison wird die Tabelle zum Zeitpunkt der jeweiligen Aussetzung der Spielzeit als Abschlusstabelle gewertet. Auf DTTB-Ebene war das der 13. März.

Die in diesen Abschlusstabellen auf den Auf- und Abstiegsplätzen befindlichen Mannschaften steigen auf bzw. ab. Der DTTB und die Landesverbände entscheiden individuell, wie Mannschaften berücksichtigt werden, die sich zum Zeitpunkt des Aussetzens Mitte März auf den Relegationsplätzen befinden.

An den Vorgaben und Terminen der Wettspielordnung zur Planung der Saison 2020/2021 wird zum jetzigen Zeitpunkt festgehalten.

DTTB-Vizepräsidentin Ahlert: "Planungssicherheit für die Vereine"

"Wir bedanken uns herzlich für den sehr angenehmen und konstruktiven Austausch bei der Telefonkonferenz zu diesem wichtigen und komplexen Thema", sagt Heike Ahlert, Vizepräsidentin Leistungssport des Deutschen Tischtennis-Bundes, die die Sitzung geleitet hatte. "Für diese Krisensituation konnte es keine einfache Lösung geben, die allen gerecht wird." Auch in zwei weiteren Punkten seien sich alle Gesprächsteilnehmer einig gewesen: Die Fortsetzung des Spielbetriebs wird in absehbarer Zeit nicht möglich sein. Und: Die Vereine sollten so schnell wie möglich Planungssicherheit für die jetzige und die kommende Spielzeit haben. "Es hätte wohl niemand verstanden, wenn wir eine Aussetzung immer weiter verlängert hätten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine Wiederaufnahme zu extremen Terminproblemen geführt hätte", erklärt Ahlert.

DTTB-Präsident Michael Geiger lobte die erfolgreiche Umsetzung der von allen Seiten gewünschten bundeseinheitlichen Lösung für die Saison 2019/2020. "Ein Trainer würde stolz sagen: 'Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung.' In dieser Krisensituation haben alle an einem Strang gezogen - von der Entwicklung vieler Vorschläge für den Spielbetrieb in dieser Saison bis zur gestrigen Entscheidung."

Hintergrund: Die Maßnahmen in der internationalen Corona-Krise

36 Seiten in Punktgröße zehn war die Zusammenfassung aller Vorschläge lang. Einige Landesverbände hatten dafür zuvor bei ihren Bezirken und Kreisen ein Meinungsbild eingeholt. Es folgte eine Vorauswahl unter Entwicklung verschiedener Szenarien für die Verschiebung von Wettkämpfen, deren Streichung sowie Auf- und Abstiegsregelungen, die dann abschließend in der Telefonkonferenz am 31. März diskutiert wurden. "Es war eine Herkulesaufgabe unter Hochdruck, die alle Beteiligten bestmöglich gelöst haben", so Michael Geiger. Klar ist aber auch: "Es wird einige Härtefälle geben, die mit dieser Lösung nicht zufrieden sind", sagt Heike Ahlert.

Hintergrund: Die Tischtennisverbände reagieren mit dem Saisonabbruch auch im Mannschaftsspielbetrieb auf die anhaltenden öffentlichen Beschränkungen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus Covid-19 zu verlangsamen. Schon am 19. März hatte der DTTB den Großteil der Bundesveranstaltungen im Nachwuchs-, Senioren- und Erwachsenenbereich im Individualspielbetrieb der Spielzeit 2019/2020 ersatzlos gestrichen.

 

Quelle: www.tischtennis.de

 
Zusätzliche Festlegungen des STTV-Präsidium, welche für alle Spielklassen des STTV, der BFV, KFV und SFV gelten:
 
1. Alle Mannschaften, welche auf einen Relegations-Aufstiegsplatz in der Abschlusstabelle vom 13.03.2020 stehen, können in die nächsthöhere Spielklasse aufsteigen.
 
2. Alle Mannschaften, welche auf einen Relegations-Abstiegsplatz stehen, können in der bisherigen Spielklasse verbleiben.
 
3. Da einige Mannschaften in der Rückrunde sehr wenige Punktspiele absolviert haben, wird zur Aufstellungssmeldung bzw. Aufstellungsbe- stätigung der Hinrunde 2020/21 auf die Neuerteilung eines Reserspieler- status (RES) verzichtet.
 
4. Evtl. weitere notwendige Entscheidungen behält sich das STTV-Präsidium vor.
 
 

Thomas Neubert
STTV-Präsident

20.01.2020: LEM Herren-Oliver Malek belegt Platz 3

Mit den Landeseinzelmeisterschaften der allgemeinem Klasse fand am vergangenen Wochenende in Limbach-Oberfrohna das größte Tischtennisereignis im Freistaat statt. Der Post SV Görlitz e. V. startete mit zwei Spielern aus der ersten Herren- und Sachsenligamannschaft. Tino Barthel wurde aufgrund einzelner Absagen durch seine sehr guten Leistungen bei den Bezirksmeisterschaften nachnominiert. Oliver Malek startete als langjähriger Teilnehmer der TOP16 Rangliste in Sachsen an Setzplatz 8 vorqualifiziert. Die Voraussetzungen waren seit Saisonbeginn jeweils keine guten. Tino Barthel laboriert anhaltend bereits die gesamte Saison an gesundheitlichen Beschwerden im Ellenbogen. Oliver Malek erwischte es im Sommer 2019 noch schwerwiegender. Er zog sich eine komplizierte Knieverletzung zu, die einen normalen Trainingseinsatz und Bewegungsablauf bis in den Spätherbst hinein nicht ermöglichte. Erst im Dezember gewann er das Vertrauen in seinen Körper zurück, die Vorbereitungszeit auf das Saisonhighlight war dementsprechend kurz.

Tag 1
In der Einzelkonkurrenz und Gruppenphase rechtfertigte Oliver seinen Setzplatz eindrucksvoll. Nach drei Siegen, nur einem Satzverlust rückte er verlustpunktfrei, und im Schnitt keine sechs Punkte pro Satz abgebend, ins Achtelfinale vor. Tino schloss seine Vorrundengruppe ohne einen Sieg ab, zeigte jedoch gegen den Kaderspieler und Sachsenligisten Robert Haufe, TTC Elbe Dresden, eine bemerkenswerte Leistung. Nach einem 0:2 Satzrückstand gelang ihm der Satzausgleich (+10, +9), um erst im entscheidenden fünften Satz mit 7:11 den kürzeren zu ziehen.

Abendveranstaltung – Sportlerball
Der inoffizielle Höhepunkt einer solchen Veranstaltung ist immer das abendliche Beisammensein mit Vertretern, Sportlern und Betreuern der aktiven Tischtennis-Szene. Ein reichhaltiges Buffet ließ unsere Postler wieder zu Kräften kommen. Bei guter musikalischer Untermalung durch einen DJ endete der Abend dann doch erst in den frühen Morgenstunden, wobei der Fokus auf den Wettkampf nie verloren ging.

Tag 2
Die Rahmenveranstaltungen und Doppelwettbewerbe fanden größtenteils ohne unser Mitwirken statt. Im Mixed setze Tino aus und Oliver unterlag in der ersten Runde (1:3) mit der Sportfreundin Flora Helena Richter, TSV Graupa / Dresden. Im Herrendoppel erschien Tino sein Doppelpartner, Christian Dürkop vom SV Grün-Weiß Röthenbach / Chemnitz, gar nicht erst am zweiten Turniertag und ließ seine Abmeldung vermissen. Fairplay sieht anders aus! Oliver startete mit seinem Doppelpartner aus den Vorjahren, Chris Lasch vom TSV Elektronik Gornsdorf / Chemnitz. Im Achtelfinale unterlagen beide ihren Kontrahenten nach 2:1 Satzführung noch mit 2:3 und schieden aus.

Diese Kraftreserven sollten sich als glücklicher Umstand erweisen. Denn im Einzel begann nun die Sonntags-Show von unserem, im Punktspiel an Nummer 2 aufschlagenden, Oliver Malek. Im Achtelfinale des Einzelwettbewerbs wurde ihm der Oberligist des TSV Elektronik Gornsdorf, Stefan Meiner, zugelost. Selbstverständlich wollte dieser auch ein gewichtiges Wort beim Einzug in das Viertelfinale mitreden. Doch nach einem 4-Satz-Erfolg war auch dieses Spiel verhältnismäßig schnell vorbei. Waren die Spielanlagen der Akteure zwar vergleichbar, so agierte Oliver letztlich sicherer und zumindest in Satz 3 auch glücklicher (+6, +7, +11, +7). Der Einzug ins Viertelfinale stellte bis dahin schon den größten Erfolg Oliver´s im Sächsischen Tischtennisverband dar. Tino überzeigte derweil mit der Aufgabe des Betreuers und stand Oliver auch in seiner dann anstehenden Aufgabe bei, der Partie gegen Nadeem Alwan, SV Dresden-Mitte 1950. Beide Spieler trafen bereits Anfang November im Punktspielbetrieb aufeinander. Oliver siegte da schon sicher in vier Sätzen. Diese sportliche Überlegenheit spielte er auch diesmal aus, jedoch alles andere als unaufgeregt. Die Nervosität war ihm sichtlich anzumerken. Dennoch, der 4:1 Sieg nach Sätzen (+2, -8, +11, +8, +5) ließ ihn letztendlich und zum Erstaunen aller mitfiebernden Sportfreunden im heimischen Görlitz ins Habfinale der Landeseinzelmeisterschaften der Herren einziehen. Dort wartete kein geringerer als der Topgesetzte Johann Koschmieder, SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal, welcher in seinem Halbfinale den Bautzener Spitzenspieler, Hartmut Engert, ausschaltete. Für sein Vordringen ins Viertelfinale möchten wir ihm und der gesamten Bautzener TT-Crew recht herzlich gratulieren.

Nun war es also angerichtet, das wohl wichtigste Spiel eines Postsportlers seit vielen, vielen Jahren. Und Oliver Malek startete auch gleich mit Selbstbewusstsein und nach Satz 1 führend (13:11) in das Halbfinale. Die Lehrstunde folgte sogleich, gab Oliver doch den zweiten Durchgang im Schnelldurchgang ab (2:11). Der dritte Satz war wieder umkämpfter (11:13), jedoch nicht zu unseren Gunsten. Mit der 1:2 Satzführung agierte Johann Koschmieder nun noch druckvoller, ja souveräner und gewann auch den Satz vier deutlich (1:11). Doch Oliver gab nicht auf. Er führte im fünften Satz bereits mit 10:6 und sich einem Satzanschluss entgegen. Doch die Qualität seines Gegenübers war am Ende einfach zu groß, sodass das Spiel mit 1:4 Sätzen und 10:12 Punkten im fünften und entscheidenden Durchgang verloren gegeben werden musste.

Trotzdem, wow – was für ein sensationelles Turnier war das für Oliver Malek. Er belohnte sich mit den Mühen der letzten Wochen und des letzten Wochenendes mit dem hervorragenden dritten Platz. Der Postsportverein Görlitz e. V., seine Mitglieder und ganz Ostsachsen ist stolz auf die gezeigte Leistung. Herzlichen Glückwunsch!

 

Postsportler des Jahres 2019

Die im Rahmen des Schnitzelturniers jährlich vorgenommene Ehrung zum 'Postsportler des Jahres' wurde in diesem Jahr gleich zweifach vorgenommen.
Der 'Postsportler des Jahres' steht neben seinen sportlichen Leistungen vor allem für Vereinszugehörigkeit, Einsatz im Ehrenamt, Uneigennützigkeit und Außendarstellung der Vereinswerte.
Wir gratulieren Oliver Schubert und Kevin Eichberg zu dieser Auszeichnung von ganzem Herzen. Wir haben uns bewusst für die beiden Sportfreunde entschieden.
Oliver ermöglichte es, gut die Hälfte der Punktspiele in der Sachsenliga Herren wahrzunehmen, zumeist schon am Freitagabend und auf eigene Kosten angereist, trotz seines Wohnortes im tiefsten Bayern und der Schwangerschaft seiner Ehefrau, nur im Sinne des Vereins, seiner Mannschaft samt Mitspielern. Zudem ist er menschlich gereift, erwachsen geworden und führt die erste Mannschaft an Position 3 aufschlagend, und das nicht nur durch seine sportlichen Leistungen. Herzlichen Glückwunsch.
Die wohl größte Leistungsexplosion im Sportjahr 2019 erfuhr Kevin. Durch kontinuierliches Training an bis zu vier Tagen in der Woche, als auch durch den doppelten Punktspieleinsatz in den Mannschaften 4 und 3, gab es sportlich kaum mehr Argumente aufzubieten. Der LPZ und seine Entwicklung lügt nicht. Des Weiteren ist Kevin Mannschaftsleiter von Team 4 und genießt nicht nur bei seinen Kameraden, sondern auch von der Vereinsführung größtes Vertrauen. Dass er zusätzlich und das von Beginn an die Nachwuchsarbeit als Betreuer unterstützt, in seiner Freizeit, steht für sich. Kevin ist kein Lautsprecher. Auf Kevin ist aber Verlass. Das zählt für uns und den Verein! Herzlichen Glückwunsch.

Erfolg für den Post SV Görlitz e. V. beim Sportvereinswettbewerb in Sachsen

Unser Verein hat erfolgreich am Sportvereinswettbewerb im Rahmen der Kampagne „So geht sächsisch“ teilgenommen. Am gestrigen Dienstag waren Jürgen Hilbert, der Vorsitzende des Vereins und frühere Abteilungsleiter Tischtennis sowie das langjährige Vereinsmitglied Wolfgang Lehmann in Dresden zum Empfang geladen. Dort erhielten sie die Urkunde und den Zuwendungsbescheid. Was der Verein mit dem Geld machen wird, stimmt Jürgen Hilbert noch mit den Abteilungsleitern ab.
Der 68-Jährige Ruheständler arbeitet ehrenamtlich für den Verein und hat die Bewerbung für den Wettbewerb ausgefüllt. Bis zum 30. September war es den sächsischen Sportvereinen möglich, ein Formular beim Landessportbund Sachsen einzureichen. Angegeben werden musste dort unter anderem, was der Verein mit der Kampagne „So geht sächsisch“ verbindet.
Der Post SV Görlitz und seine Werte überzeugten. Im Mittelpunkt des größten Görlitzer Sportvereins steht vor allem die durch den Sport erzeugte Gemeinschaft. Sport sei nicht nur gesund, sondern baue Vorurteile ab und stärke den Zusammenhalt. Zudem sei Sport eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.
Die Bewerbung überzeugte. In der Jury saßen neben den Vertretern des Landessportbundes, der Kampagne „So geht sächsisch“ auch Mitarbeiter der Agentur Ketchum Pleon, welche sich auf Kommunikationsberatung spezialisiert hat. Ausgewählt wurden die Gewinner nach ihrem Vereinsmanagement, der Entwicklung der Vereinstätigkeit sowie der bestehenden Werbemöglichkeiten.
Neben den 2.000 Euro für die Vereinskasse des Post SV Görlitz gab es auch weitere 500 Euro, welche unser Verein in Werbung für „So geht sächsisch“ investieren wirf. Laut Angaben des Ministeriums gibt es in Sachsen über 4.400 Sportvereine. Mit 367 hat sich nur ein Bruchteil davon an dem Wettbewerb beteiligt. Hintergrund hierfür ist, dass kaum ein Verein einen hauptamtlichen Mitarbeiter beschäftigt, der sich um Formalitäten dieser Art kümmert. Umso bemerkenswerter ist der ehrenamtliche Einsatz unseres Vereinsvorsitzenden Jürgen Hilbert, dem hiermit in aller Form gedankt wird.

Ergebnisse:

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© Tino Barthel