Post SV Görlitz Tischtennis - Sport für Jedermann
Post SV Görlitz Tischtennis - Sport für Jedermann

Aufstellung:

 

1. Manuel Neumann

2. Ullrich Rindermann

3. Niels Hoffmann

4. Silvio Reimann

5. Thomas Briesen

6. Marek Malek

Und (fast) halbjährlich grüßt das Murmeltier… ?

 

Auf ging es am Samstagnachmittag zu den Füchsen nach Uhsmannsdorf, zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiten.

 

Bei uns Postlern fehlten verletzungsbedingt Neumann und Malek. Sie wurden durch Eichberg und Kahl ersetzt. Auf Seiten der Füchse ersetzte Rotter Göhlich.

 

Man spürte gleich in den Doppeln, dass sich beide Mannschaften viel vorgenommen hatten.

 

Reimann/Kahl wehrten sich so gut es ging, machten aber immer wieder zu leichte Fehler – keine Chance gegen Ziebicki/Krause, 0:3. Am Nachbartisch kämpften Rindermann/Hoffmann gegen Kittner/Weiß. Nach Satzgewinnwechseln stand es 2:2. Im fünften Satz führten wir bereits 7:1 und alles sah nach einem sichern Sieg aus, doch Irrtum. Uns gelang plötzlich wenig, den Uhsmannsdorfern alles, das Spiel kippte und wir verloren 2:3 – Riesenfreude bei den Uhsmannsdorfern…

 

Jetzt lag es an Briesen/Eichberg einen Fehlstart zu verhindern. Und die beiden machten es cool, ließen ihren Kontrahenten Polossek/Rotter keine Chance – klares 3:0.

 

1:2 nach Doppeln

 

Jetzt hieß es Ziebicki gegen Hoffmann. Von der Papierform eine klare Sache, Ziebicki erst mit einer Niederlage in dieser Saison, Hoffmann dagegen bisher ohne Sieg in dieser Liga. Und dann dieses Spiel! Ziebicki versuchte alles, gute Aufschläge, Vorhand- und Rückhand-Topspins aus allen Lagen, doch egal was er machte, Hoffmann bekam jeden Aufschlag und ballerte die Topspins derart zurück, dass Ziebicki mehrfach verständnislos mit dem Kopf schütteln musste. Lediglich im dritten Satz fand dann der eine oder andere Ball des Görlitzers nicht auf den Tisch. Im vierten Satz dann aber wieder alles beim Alten. Niels traf, Ziebicki musste schütteln. 3:1 für den Postler – Wahnsinn.

 

Rindermann quälte sich parallel gegen den unbequem spielenden Kittner, hatte aber jeweils am Ende der Sätze das Quäntchen Glück auf seiner Seite – 3:0.

 

Reimann fand anschließend gegen Krause zu keinerlei Rhythmus – 0:3. Briesen machte es besser, spielte es routiniert runter und gewann 3:1 gegen Polossek.

 

Jetzt mussten unsere „Ersatzleute“ ran. Zuerst Kahl gegen Weiß, seit Jahren eine klare Sache für den Uhsmannsdorfer. Und auch dieses Mal sah es so aus wie immer, Weiß führte schnell 2:0 nach Sätzen. Doch Kahl spielte geduldig weiter und wurde immer sicherer, Weiß dagegen machte plötzlich Fehler, das Spiel kippte und der Görlitzer sackte den nächsten Sieg ein. Eichberg hatte ein bisschen Probleme nach 4-wöchiger TT-Pause ins Spiel gegen Rotter zu finden, schaffte es aber in den entscheidenden Phasen die wichtigen Punkte zu erzielen – 3:0.

 

Somit eine 6:3 Führung zur Halbzeit für die Postsportler.

 

Dann kam es zum Spitzenspiel von Rindermann gegen Ziebicki. Uli begann stark und gewann Satz 1. Der Uhsmannsdorfer stellte sich dann immer besser ein und gewann die Sätze 2 und 3. Im vierten Satz stand es dann bereits 10:6 für ihn, doch Uli steckte nicht auf. Mit guten Aufschlägen und tollen Vorhand-Topspins rettete er sich in die Verlängerung und gewann diese mit 15:13. Das Oberwasser aus dem gewonnenen Satz konnte er in den fünften mitnehmen. Dort ließ er dem Uhsmannsdorfer kaum nach Chancen und gewann sicher. Starkes und wichtiges 3:2.

 

Hoffmann tat sich anschließend schwer gegen Kittner und verlor 1:3.

 

Im mittleren Paarkreuz kämpfte anschließend Reimann gegen Polossek. Aber auch in diesem Spiel gelang dem Görlitzer nicht so viel – 1:3.

 

Damit konnten die Uhsmannsdorfer auf 7:5 verkürzen und sie hofften noch einmal.

 

Aber Briesen machte es am Nebentisch gegen Krause besser. Mit einer Selbstverständlichkeit spielt er derzeit seine Matches und macht in den entscheidenden Phasen genau das Richtige und somit die entscheidenden Punkte. Starkes 3:1 gegen Krause und der 8. Punkt war eingefahren.

 

Doch natürlich wollten wir jetzt den Sieg.

 

Bei Eichberg spürte man im Spiel gegen Weiß die fehlende Spielpraxis. Der eine oder andere Fehler war zu viel und so siegte der Uhsmanssdorfer 3:1.

 

Nun lag es an Kahl den Sack zuzumachen. In für die Zuschauer unendlich erscheinenden Schupfduellen behielt Achim aber immer wieder die Nerven und setzte ab und zu einen Vorhand-Topspin auf den Tisch. MUTIG…! Am Ende ein klares 3:0 gegen Rotter und der viel umjubelte Punkt zum 9:6 Gesamterfolg war geschafft.

 

Da war er wieder, der Kampfgeist der Postler. Und wieder haben wir einen Sieg gegen die starken Uhsmannsdorfer errungen.

 

Es war ein tolles Punktspiel mit hart umkämpften aber immer fairen Duellen. UND – mit nun 11:1 Punkten haben die Görlitzer die Tabellenführung übernommen.

 

Am übernächsten Wochenende erwarten wir dann die Neugersdorfer in heimischer Halle.

 

Bis dahin.

 

Sport frei!

Morgenstund hat Gold im Mund

 

Zur geliebten Punktspielzeit trafen wir am Sonntagmorgen auf die Mannschaft von SV WR Schirgiswalde.

 

Schirgiswalde musste auf 2 Stammspieler verzichten. Bei uns kam Altmeister Achim Kahl für den verletzten Neumann zum Einsatz.

 

Und so starteten wir in die Doppel.

 

Aufgrund des Ausfalls von Manu spielten Rindermann/Hoffmann unser Doppel 1 und ließen ihren Gegnern Jäckel/Lischke keine Chance – 3:0. Daneben lieferten Reimann/Kahl einen großen Kampf gegen das Spitzendoppel der Schirgiswalder Tammer/Lebelt. Leider mussten sie sich am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben. Jedoch gewannen anschließend Briesen/Malek ihr Spiel ebenfalls sicher mit 3:0.

 

2:1 Führung

 

Rindermann stellte anschließend Lebelt mit variablem Aufschlagspiel und harten Vorhand-Topspins vor zu große Probleme und gewann überraschend sicher mit 3:0. Ganz stark.

 

Hoffmann musste sich dann seinem Kontrahenten Tammer mit 1:3 geschlagen geben.

 

Reimann gewann sicher 3:0 gegen Lischke. Dann musste Briesen gegen Jäckel ran und es ging über die volle Distanz. Aufgrund ungewohnter leichter Fehler musst sich der Görlitzer am Ende knapp mit 2.3 geschlagen geben.

 

Im unteren Paarkreuz waren es dann aber Malek und Kahl, die jeweils klar mit 3:0 gewannen und somit für eine beruhigende 6:3 Führung sorgten.

 

Rindermann spielte auch in seinem zweiten Einzel gegen den gegnerischen Einser Tammer sehr stark und gewann klar mit 3:0. Damit ist Uli sowas von angekommen im Team. Super Leistung.

 

Anschließend verloren Hoffmann 1:3 gegen Lebelt und Reimann 0:3 gegen Jäckel und die Gäste konnten somit noch einmal auf 7:5 verkürzen. Aber Briesen; Malek und Kahl ließen dann nichts mehr anbrennen. Alle gewannen 3:0 und somit war ein klarer 10:5 Sieg eingetütet.

 

Und wie so oft war das wieder eine tolle Mannschaftsleistung, bei der alle zur Punktausbeute beitragen konnten.

 

Jetzt freuen wir uns auf das kommende Wochenende, an dem wir zu den Füchsen nach Uhsmannsdorf reisen müssen und da heißt es dann Tabellenerster gegen Tabellenzweiten – SV Füchse Uhsmannsdorf vs. Post SV Görlitz III. Wir sind gespannt.

Spiel auf Augenhöhe gegen Weißenberg II

 

Zum fälligen Punktspiel ging die Reise der Postsportler zur 2. Mannschaft aus Weißenberg. Beide Teams waren noch ohne Punktverlust und so konnten wir uns auf einen heißen Tanz einstellen. Und der wurde es dann auch…

 

Unser neuformiertes Spitzendoppel Neumann/Briesen startete gut und gewann den ersten Satz. Anschließend verlor man den zweiten. Im dritten Satz dann der Schock – Neumann verletzte sich am Fuß und konnte kaum noch laufen. Trotzdem quälten sich die Jungs durch das Doppel und konnten irgendwie den 3:2 Satzerfolg einfahren. Am Nachbartisch spielten Rindermann/Hoffmann gegen das Weißenberger Spitzendoppel Staude/Wunderlich. Es war ein offener Schlagabtausch mit hochklassigen Ballwechseln. Wir führten bereits 2:0 nach Sätzen. Doch insbesondere Staude traf plötzlich aus allen Lagen und so konnten die Weißenberger zum 2:2 ausgleichen. Im fünften Satz wog die Führung hin und her, doch am Ende hatten unsere Jungs in der Verlängerung das bessere Ende für sich. Tolle Leistung!

 

Reimann/Malek kämpften in ihrem Doppel um jeden Ball, machten aber den einen oder anderen Fehler zu viel und mussten sich 1:3 nach Sätzen geschlagen geben.

 

Zwischenstand 2:1 nach den Doppeln

 

Anschließend berieten wir mit Manu, ob er trotz Verletzung weiterspielen kann und er wollte es versuchen. Dank guter Aufschläge und gut getroffener Stand-Topspins mit Vor- und Rückhand konnte er den ersten Satz gegen Staude gewinnen. Danach gratulierte der zur Verwunderung aller Neumann zum Sieg…

 

Rindermann spielte wie in den vergangenen Begegnungen wieder stark gegen Kößer und konnte sich aber dieses Mal endlich mit seinem ersten Einzelsieg belohnen.

 

4:1 Führung

 

In der Mitte verloren anschließend Hoffmann und Reimann nahezu im Gleichschritt jeweils 1:3 gegen ihre Weißenberger Kontrahenten Rodig und Wunderlich.

 

Malek musste sich dann nach großem Kampf 2.3 gegen Kößer geschlagen geben. Briesen gewann souverän 3:0 gegen Schenk.

 

Zur Halbzeit knappe 5:4 Führung.

 

Und auch zu seinem zweiten Einzel trat Neumann trotz seiner Fußverletzung an. Und wieder konnte er seinen Kontrahenten Kößer durch gute Aufschläge und Topspins derart unter Druck setzen, dass er ohne große Bewegungen das Spiel 3:1 zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Wahnsinnsleistung Manu!!!

 

Rindermann spielte anschließend auch wieder stark gegen Staude und führte bereits 2:1. Doch Staude konnte das Spiel noch zu seinen Gunsten drehen.

 

Hoffmann musste sich anschließend dem starken Wunderlich geschlagen geben.

 

Zwischenstand 6:6

 

Reimann erkämpfte sich in seinem zweiten Einzel gegen Rodig den ersten Satz in der Verlängerung, wurde dann immer sicherer und gewann am Ende 3:0.

 

Briesen tat sich dann lange Zeit gegen Weiland schwer und musste um jeden Punkt kämpfen. Er konnte sein sicheres und variables Spiel aber im Laufe des Matches immer besser zur Geltung bringen und gewann letztendlich mit 3:1 Sätzen.

 

Somit war ein Unentschieden bereits gesichert und wir hofften ein wenig...

 

Aber Malek fand an diesem Tag nicht zu seinem Spiel und musste sich auch Schenk geschlagen geben.

 

Und auch zum Abschlussdoppel trat der verletzte Neumann noch einmal mit Briesen an. Aber hier waren Staude/Wunderlich zu sicher und landeten einen 3:0 Sieg.

 

Somit endete das Spiel mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

 

Vielen Dank nochmal an Manu für seinen Wahnsinnseinsatz mit 2,5 Punkten trotz schmerzhafter Fußverletzung.

 

Im nächsten Spiel gilt es dann gegen Schirgiswalde möglichst wieder einen doppelten Punktgewinn einzufahren. Auf geht’s.

Koalitionskrimi am Wahlsonntag – Leichte Mehrheit für Post III.


Zum Punktspielmorgen, Sonntag 10:00 Uhr empfingen wir im städtischen Derby die Blau-Weißen des TTSV aus Hagenwerder. Ersetzt wurde ihre fehlender Nummer 5 durch N. Lorenz. Bei uns wiederum fehlten kurzfristig Ulrich Rindermann, als unsere Nummer 2 und wie geplant leider auch Niels Hoffmann, die nominelle Nummer 3. Nachdem am Freitagabend die Überhangmandate aus Kevin Eichberg und Bernd Schubert nominiert, die Wahlzettel auf den Tisch gelegt und daraus die Doppel gebildet wurden, war allen vorab klar, welche erneute Außenseiterrolle man einnehmen wird. Zu stark ist der Gast besetzt, zu angeschlagen – nominell und gesundheitlich gingen wir an den Start. Sei es drum, wir mussten uns irgendwie ins Entscheidungsdoppel retten, um wenigstens die Chance auf ein Unentschieden zu wahren.


Die zu Beginn gespielten Doppelpartien ließen nichts Gutes erahnen. Doppel 1 (Neumann/Briesen) unterlag gegen die Materialspieler aus dem Süden Görlitz´ in vier Sätzen. Das Doppel 2 (Reimann/Malek) wurde ihrer Opferrolle nicht wirklich gerecht, spielte es nämlich bis zur Partiemitte sehr gut mit. Ein Fehlaufschlag des Capitanos in Satz vier brachte das Selbstvertrauen ins Wanken und verhalf dem Gegner zum 1:3 Satzerfolg. Nun gut, ein Punkt zu wenig. Doppel 3 (Eichberg/Schubert) wechselte sich zu Beginn des dritten Doppels mit jeweils hohen Satzerfolgen, aber auch – Niederlagen ab, ehe man sich einem 1:2 Satzrückstand hinterher laufen sah. Als man dann auch noch im fünften Satz mit 3:9 zurücklag, war der Fehlstart mit drei verlorenen Doppeln nahezu perfekt. Doch wie ein Wunder kam es zur Wende und nicht zur Auszeit der Gäste, die sicherlich geholfen hätte. Sei es drum, Punkt für Punkt schmolz der Rückstand, um nach dem achten Punkt in Folge das 11:9 feierlich zu bejubeln. Da war es, das erste Aufflackern einer positiven Prognose zum Wahl- bzw. Spielausgang, trotz des 1:2 Rückstands.


Im oberen Paarkreuz folgte eine Punkteteilung, ebenso im mittleren Überkreuzvergleich. Neumann und Briesen hatten ihre Gegenspieler letztlich gut im Griff, wobei Reimann nach Satzführung und Marek nach abnehmender Kraft und Konzentration die Niederlagen eingestehen mussten. Eichberg machte danach kurzen Prozess in seinem Auftakteinzel. Beim Aufeinandertreffen der beiden Freunde, Schubert und Fabisch, wurde es spannend, wobei sich der Rückkehrer aus Hagenwerder im letzten Satz zum Sieger kürte. Der 4:5 Rückstand ließ uns nicht ruhen, inzwischen war auch der letzte wach. Na gut, fast!


Im Spitzeneinzel des Tages blieb Manuel fokussiert und ohne Satzverlust. Parallel musste sich Silvio dem an diesen Tag gut aufspielenden Jantsch beugen (0:3). Nach kurzer Anlaufphase in Satz 1 entschlüsselte Thomas die Noppe der Abwehrspielers Kölbel. Umkämpft und unglücklich musste sich Marek auch im zweiten Einzel des Tages als Verlierer geschlagen geben. Zuchowicz baggerte einmal mehr den Ball über das Netz. So war es dann an der Zeit, bei einem Zwischenstand von 6:7, wenigstens noch ein Einzel für das erhoffte Unentschieden zu gewinnen. Dies gelang unserem Bernd auch gegen den Ersatzmann Lorenz (3:0) in überzeugender Manier. Im letzten und wohl dramatischsten Einzel des Tages führte Kevin gegen David Fabisch 1:0, ehe er ein Stück weit müde, zu passiv und von der Platzierung seiner Bälle unglücklich agierte. Nun sah er sich einem 1:2 Satzrückstand gegenüber. Beim Satzwechsel wurde ihm verdeutlicht, welche Trainingsleistungen er zuletzt abrief, wie stark er sich verbessert hatte und dass es nun an der Zeit war, das auch im Punktspiel abzurufen. Und ja, er tat das – sehr emotional für alle Beteiligten und Zuschauer. Nach einer beidseitigen Auszeitnahme im letzten Drittel des Entscheidungssatzes war es Kevin, der den Rückschlag nun offensiver gestaltete und somit selbst am Drücker war. Mit seinem letzten, gefürchteten Aufschlag nutzte er die Chance und provozierte den Fehler des Gegners zum hochumjubelten Einzelerfolg! Da waren sie wieder, die gaaaaaaanz hinten platzierten Eier der Fuchsbande um den Graufuchs, Silvio Reimann. Emotionen pur, und mit der Gewissheit um den Punktgewinn nach dem 8:7 Zwischenstand vor dem letzten Doppel, schlicht weg Erleichterung.


Diese nahm das Einser-Doppel (Neumann/Briesen) mit in das letzte Spiel des Tages. Mit einem ansprechenden 3:0 Spiel, Satz und Sieg gegen Jantsch/Zuchowiz fuhren Manu und Thommy den für Utopie gehaltenen 9:7 Heimsieg ein. Der Mischung aus den kontrolliert offensiven und taktisch gut platzierten Bällen von Thommy, gepaart mit der Angriffslust seines Mitspielers Manuel war dann nichts mehr entgegen zu setzen. Mit nun zwei Siegen im ersten Saisondrittel sind wir absolut auf Kurs Klassenerhalt, steuern das Tabellenmittelfeld nur bedingt an und grüßen daher von ganz oben. Im Oktober stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Plan, wobei erneut abzuwarten bleibt, wer mit wem koaliert und in wessen Regierungszug mit Blick auf das Jahresende einsteigt. Gut Ding will Weile habe – bis zur Neujahrsansprache ist noch Zeit.


Neumann 2.5 ; Reimann ; Briesen 2.5 ; Malek ; Eichberg 2.5; Schubert 1.5

TEAM 3: Erster Auswärtssieg im Jahr 2021
 
335 Tage, 23 Stunden, 30 Minuten war es her, das letzte Punktespiel in der durch die Pandemie abgebrochenen Vorsaison. Anders ausgedrückt, nach 11 Monaten, 23 Stunden, 30 Minuten bzw. in anderen Worten 47 Wochen, ca. 8063 Stunden oder 483 810 Minuten schlugen wir wieder auf. Es war so weit, der Saisonauftakt 2021/2022 stand auf dem Plan. Was für eine lange Abstinenz, Wahnsinn!
Zum ersten Auswärtsspiel der Saison reisten die Spieler um Kapitän Silvio Reimann zum wohl nördlichsten Punkt des Landkreises Görlitz. Gegner war der SV Viktoria Gablenz. Aufgrund erheblicher Personalsorgen aus unterschiedlichsten Gründen wurden noch bis zum Vorabend Abwägungen mit der Landesligareserve getroffen, wie man denn am besten aus zwei parallel stattfindenden Partien Punktgewinne erzielen kann. So viel vorweg, unser Personal-Karussell drehte sich gehörig und das war auch gut so.
Team 3 trat am Samstagnachmittag, den 18.09.2021 mit folgender Besetzung an, nachdem wir das Duo beider Capitano´s ersetzen mussten. Silvio Reimann und Marek Malek fehlten diesmal leider noch, sodass an den Start gingen Manuel Neumann, Ulrich Rindermann, Thomas Briesen, Kevin Eichberg, Joachim Kahl und Jürgen Hilbert. Dank der Kaderbreite und vor allem Qualität unserer gleich drei Ersatzspieler konnte zusätzlich auch noch der Ausfall des im Team 2 aufschlagenden Niels Hoffmann abgefedert werden. Dieser im Grunde schwer zu kompensierenden Personalsituation zum Trotz stellten wir uns den Sportfreunden aus Gablenz, die ebenso mit einem Ersatzspieler antraten und einen Spieler im unteren Paarkreuz ersetzen mussten.
Die Doppelpartien verliefen trotz der wild zusammengestellten Paarungen positiv. Wir führten schnell 2:1. Schade, dass unser Doppel 2 die knappe Niederlage einstecken musste, denn spielerisch war das richtig ansehnlicher Tischtennissport. Im oberen Paarkreuz schlug Neumann Koschkar abermals mit 3:1 Sätzen und Rindermann fand gegen den Spitzenspieler der Gastgeber zu spät in die Partie (1:3). Mit Köpfchen, Nervenstärke und besonders gutem, technischem Schlagvermögen boxte sich Eichberg durch sein Match gegen Schmidt (3:2), während dessen der an diesem Tag überragende Briesen locker in drei Sätzen gewann. Diese 5:2 Führung sollte uns Ruhe schenken. Zu viel davon legte Hilbert an den Tag, als er gleich vier Matchbälle in Satz 4 liegen ließ und gegen Namaschk letztlich im Entscheidungssatz unterlag. Kahl agierte souverän gegen der Ersatzspieler aus der Kreisklasse und stellte zur Halbzeit die Führung auf 6:3. Das kam unerwartet und doch war noch nichts in trockenen Tüchern.
Im Spitzenspiel des Tages war es endlich soweit. Nachdem Neumann in beiden vorangegangenen Partien gegen Sportfreund Penk jeweils körperlich und verletzungsbedingt aufgeben musste, traf man nun erneut, diesmal aber auf Augenhöhe aufeinander und brachte das Spiel auch zu Ende. Manuel stellte von Beginn an klar, dass es diesmal nur einen Sieger geben konnte und unterstrich das mit einem überzeugenden 3:1 Spiel-, Satz und Sieg-Erfolg. Rindermann drehte parallel den Verlust des ersten Satzes gegen Koschkar in eine 2:1 Satzführung. Dieser schien nach einem großen Schluck in der Satzpause seine Lockerheit wiedergetrunken, bzw. -gefunden zu haben und ballerte im Anschluss und dazu noch treffsicher aus allen Lagen. Ulrich sein Einstand war sehr positiv zu bewerten, auch wenn es noch nicht mit seinem ersten Sieg geklappt hat (1:3). Die vier Folgeeinzel in Runde zwei sind schnell erzählt, da Thommy (Briesen) und Hippie (Hilbert) ohne Probleme ihre Spiele gewannen. Borstl (Kahl) dagegen brauchte noch ein besonderes Hallo-Wach-Erlebnis, nachdem er gegen Namaschk bereits 1:2 in Rückstand lag. Nach 11:3 und 11:2 schienen die Worte zur Satzpause geholfen zu haben (3:2). Im drittletzten und wohl optisch am unästhetischsten Spiel des Tages rang Kevin (Eichberg) den nun mehr wieder auf RH-Noppe gewechselten Zerna mit 3:2 und 12:10 um fünften Satz nieder. Ruhig verlebte diese Ballwechsel niemand, weder die Akteure selbst, noch der interessierte Zuschauer.
Der 11:4 Auswärtssieg war keinesfalls zu erwarten. Wir rechneten maximal mit einem Unentschieden und wären völlig einverstanden mit diesem Ergebnis gewesen. Nun ja, sei es, wie es sei. Die Altherren der 2. Bezirksliga bewiesen abermals, wie schwer sie zu bespielen sind – technisch, physisch und besonders auch mental. Am folgenden Sonntagmorgen, den 26. September sind alle TT-Interessierten zum ersten Heimspiel in der Scultetusstraße 18 ab 10:00 Uhr herzlich eingeladen. Zu Gast wird der blau-weiße TTSV aus Hagenwerder sein, der seinerseits den Auftakt gegen Niesky erfolgreich gestalten konnte.
 
Neumann 2.5 ; Rindermann ; Briesen 2.5 ; Eichberg 2.5 ; Kahl 2.0 ; Hilbert 1.5

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© Tino Barthel