Kantersieg zum Saisonauftakt: Nervenstärke bringt ersten Heimerfolg in der Sachsenliga
Endlich flog der Plastikball wieder durch die Halle! Zum ersten Spieltag der neuen Sachsenliga-Saison empfingen wir die Sportfreunde vom SV Dresden-Mitte. Die Gäste mussten krankheits- und verletzungsbedingt zwar auf ihre Nummern 2 und 3 verzichten, reisten dafür jedoch mit zwei starken jungen Spielern an. Trotz einer hervorragenden Saisonvorbereitung war die Nervosität in unseren Reihen spürbar – Auftaktspiele haben eben stets ihre eigenen Gesetze.
Harter Kampf bereits in den Doppeln (2:1)
Kaczmarek / Iwuc: Finden nach leichten Anlaufschwierigkeiten ihren Rhythmus und siegen souverän mit 3:1.
Drube / Tietze: Bringen eine 1:0-Satzführung nicht durch. Gegen das starke Einser-Doppel der Dresdner passten die Abstimmungen noch nicht optimal – 1:3.
Malek / Barthel: Beweisen echte Nervenstärke! Trotz einiger Leichtsinnsfehler kämpfen sie sich im entscheidenden fünften Satz durch und sichern die 2:1-Führung.
Oberes Paarkreuz im Weichenstellungsmodus (4:0 Punkte)
Im oberen Paarkreuz riefen unsere Jungs die maximale Ausbeute ab, auch wenn es ein hartes Stück Arbeit war. Malek überzeugte mit einer bärenstarken Leistung und einem klaren Sieg gegen Wenke. Kaczmarek setzte sich zwar deutlich gegen Nack durch, musste gegen Wenke jedoch seine ganze Routine auspacken: Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte er sich bärenstark zurück und drehte die Partie gegen den zähen Dresdner noch zum Sieg.
Mitte setzt taktische Akzente (3:1 Punkte)
Gegen die immense Offensivpower der Gäste zeigte sich die Mitte gut vorbereitet. Drube stellte nach verlorenem Auftaktsatz gegen Buscher taktisch klug um (3:1) und entnervte Hsiao im Anschluss mit kompromisslosen Rückhand-Blocks (3:1). Tietze erwischte einen Tag, an dem er hart mit sich ringen musste, bewies aber riesigen Kampfgeist. Gegen Hsiao unterlag er nach einem spektakulären Offensivfeuerwerk denkbar knapp mit 2:3, belohnte sich aber gegen Buscher mit einem hart erarbeiteten 3:1-Erfolg.
Unten sichert den Heimerfolg (3:1 Punkte)
Iwuc machte gegen Risto kurzen Prozess (3:0), musste aber gegen den bärenstarken U19-Akteur Sidletskyi über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, um den Punkt einzufahren. Kapitän Barthel sorgte für das dramatischste Match des Tages: Gegen Sidletskyi behielt er im Decider die Nerven und verwandelte unter großem Jubel der Bank seinen 5. Matchball zum 11:9 (Kommentar von der Tribüne: „Den Ball bei dem Stand so zu spielen, dafür braucht man Eier!“). Im Spiel gegen Risto reichte eine Aufholjagd nach 0:2-Rückstand leider nicht ganz – nach einer 5:3-Führung im 5. Satz schlichen sich wieder Fehler ein (2:3).
Fazit & Ausblick
Mit einem deutlichen 12:3-Heimsieg starten wir erfolgreich in die Spielzeit. Das Ergebnis fällt vielleicht um ein bis zwei Punkte zu hoch aus, spiegelt aber unsere große Nervenstärke in den engen Schlüsselmomenten wider. Nun geht es in eine Spielpause, bevor am 17.10.2026 um 14:00 Uhr der TTV Burgstädt zum nächsten Heimspiel gastiert.